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Nachhaltigkeit wird priorisiert

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Die Produktion von Blumen und Pflanzen durch heimische Gartenbaubetriebe ist unter den Konsumenten hoch angesehen, da Regionalität ein ganz wesentlicher Aspekt des Nachhaltigkeitsgedankens ist. Und Nachhaltigkeit steht bei den Verbrauchern ganz oben auf der Präferenzliste, wie eine am 6. August veröffentlichte Umfrage der Direktbank ING zeigte. Danach votierten 51 Prozent der Befragten dafür, dass Umweltschutz auch zulasten von Wirtschaftswachstum bevorzugt werden soll. Nur 14 Prozent sprachen sich dagegen aus. Bemerkenswert in einer Zeit, die durch Rezessionsängste geprägt ist.

Der Wunsch, dass die deutsche Wirtschaft stärker auf nachhaltige Produktion ausgerichtet werden soll, hat nicht nur etwas mit Klimaschutzüberlegungen zu tun. Es geht den Menschen auch um die Verringerung der Abhängigkeit von Energielieferungen aus politisch problematischen Ländern. Mit anderen Worten: Wer regional produziert, hat selbst in der Hand, unter welchen Bedingungen dies geschieht.

Bezogen auf Nachhaltigkeit und die damit eng zusammenhängende regionale Produktion sind die deutschen Verbraucher weiter, als landläufig angenommen wird. In der ING-Erhebung gaben 41 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Kaufgewohnheiten schon auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten umgestellt hätten. Weitere 31 Prozent können sich vorstellen, dies noch zu tun.

Beim Kauf von Blumen und Pflanzen ist nachhaltiges Konsumverhalten recht einfach. Wer bevorzugt Blumen und Pflanzen kauft, die von heimischen Gartenbaubetrieben produziert wurden, steht auf der richtigen Seite. Man sollte als Konsument in den Gartencentern, bei den Floristen oder Wochenmarkthändlern einfach danach fragen, ob die gewünschten Produkte auch aus der Region stammen.

Foto: Gerlach, BGM Mannheim

 

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